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Tipps

„No-dig“ im Blumenbeet – Nie wieder umgraben!

Meine Entdeckung des Monats (vielleicht auch des Jahres!): Charles Dowding und seine Wissenschaft des „No Dig“. Ein wunderbarer Gemüsegärtner, very British, meistens im Sakko, der mir erklärte, dass ich nicht mehr umgraben muss.

Ja gut, ich grabe eh nicht wirklich um, lasse meine Beete wie sie sind – außer, dass ich im Herbst oder im Frühling die Beete vom Verblühten säubere und dann den Kompost einarbeite. Und genau das brauche ich nicht tun, sagt Charles.

„Kompost einfach oben drauf liegen lassen, statt kräftig mit der Grabegabel einarbeiten.“

Der Kompost wird nur auf die obere Erdschicht gegeben, wie ein „Dressing“, gleichmäßig aufgeschüttet – fertig. „No Dig“, sprich kein graben! Einfach oben drauf liegen lassen, statt kräftig mit der Grabegabel einarbeiten, wie ich es bisher immer gemacht habe. Denn auch in der Natur gräbt ja niemand die obere humushaltige Erdschicht ein, sondern alles sackt Jahr für Jahr aufeinander, vermischt sich natürlich und die nächste Schicht setzt sich oben drauf. Kurz gesagt: man stört das Bodenleben so wenig wie irgend möglich, damit alle Lebewesen, Mirkoorganismen und Pilze ungestört ihrer Arbeit nachgehen können – und dir die perfekte Erde erschaffen!

Und auch wenn man ein neues Beet anlegen möchte funktioniert das ganz ohne Umgraben oder Abstechen! Einfach dicke Zeitung auslegen oder Pappe, Kompost schicht obendrauf (ca. 10 Zentimeter) – fertig. Es ist wirklich so einfach. Hier unten auf dem Bild sieht man, wie ich ein kleines Blumenbeet um die Himbeere herum angelegt habe: Zeitungen auf Gras, Quecke und Winde gelegt, damit diese von der Dunkelkeit erstickt werden und sich in Dünger verwandeln. Dann den Kompost verteilen und nun werde ich dort Zinnien und Astern hinein pflanzen.

Kleines Blumenbeet mit Himbeere in fünf Minuten angelegt!

Die großen Vorteile:

  • die Pflanzen wachsen stärker und gesünder
  • sie werden größer und tragen reichere Blüte
  • große Kraft- und Zeitersparnis
  • weniger Unkrautwachstum
  • es wird weniger Kompost benötigt (1 bis 5 cm, je nach Boden)
  • das Bodenleben wird bereichert und untersützt ohne gestört zu werden
  • weniger Schnecken (!)

Kompost ausgebracht

Die Pflanzen wachsen kräftiger, weil ihre kleinen Wurzeln von Beginn an die Nährstoffe des Komposts aufnehmen können und ihre Wurzeln meistens sehr flach unter der Oberfläche liegen. Dazu kommt, dass die verschiedenen Pilze, die die Nahrungsaufnahme der Pflanzen unterstützen, nicht gestört werden und ihre Arbeit so aktiver und intensiver vollbringen können.

Durch Umgraben wird die Bodenstruktur verändert und Wasser fließt schlechter ab. Wenn Kompost nur „aufgelegt“ wird, bleibt die Drainage intakt und Feuchtigkeit wird im Boden besser gespeichert. Darüberhinaus kann Wärme im Boden besser gehalten werden und im Frühling wird die Erde schneller warm.

Das Graben fördert Unkrautsamen an die Oberfläche oder zerstückelt Wurzelunkräuter, so dass sie sich unnötig vermehren. Durch die dunkle Schicht Kompost werden Samenunkräuter erstickt. Der Kompost dient somit als gesunde Mulchschicht.

„Wenn Kompost nur „aufgelegt“ wird, bleibt die Drainage intakt und Feuchtigkeit wird im Boden besser gespeichert.“

Schnecken lieben es, sich tagsüber dort zu verstecken, wo es feucht und dunkel ist. Deswegen ist mulchen oft auch ein fest für Schnecken: sie machen es sich unter dem Stroh, den Rinden oder der Folie gemütlich und warten auf die Nacht. Das kann beim Mulchen mit Kompost nicht geschehen, dadurch fühlen sich Schnecken unwohler, sie können sich in der feinkrümeligen Erdschicht nicht verstecken.

Kompost setzt seine wirksamen Stoffe frei, wenn er sich erwärmt. Auch Pflanzen wachsen erst, wenn sich der Boden erwärmt. So geht es Hand in Hand: sobald die Pflanzen wachsen wollen, wird ihnen Nahrung bereitsgestellt.

Aber der allergrößte Vorteil: weniger Arbeit! Umgraben dauert pro Beet etwa eine Stunde. Wenn man nicht umgräbt, reicht eine Kompostgabe pro Jahr. Das bedeutet, die Folie muss nach einer verblühten Sorte nicht abgehoben, gedüngt und bearbeitet werden – man pflanzt einfach in die leeren Löcher. Das ist nochmal eine Stunde pro Beet und man jätet viel weniger Unkraut. Also auf ein Jahr und meine zehn Einjährigen Beete plus die Staudenbeete sind das etwa sechszig bis siebzig Stunden weniger Arbeit…

Mit Folie wieder abgedeckt

Statt die Erde zu verletzen, schenken wir ihr eine kleine Decke Kompost und schützen somit das darunterliegende Bodenleben zusätzlich vor Sonne, Hitze, starkem Regen oder Frost. Und dieser Kompost muss nicht erst im Frühjahr ausgebracht werden. Er verliert seine Nährstoffe nicht über den Winter, da wird auch nichts ausgewaschen, wie so oft behauptet – das passiert in der „echten Natur“ ja auch nicht mit der Humusschicht vom Herbst.

Ich nutze den Winter, um meine Beete vorzubereiten. Denn jetzt habe ich Zeit dazu und sobald die Erde nicht gefroren es und die Sonne vielleicht sogar ein bisschen scheint räume ich Beet für Beet, hebe Folien ab, wenn sie liegen und streue den Kompost. Da mein eigener Kompost nicht ausreicht, kaufe ich noch welchen dazu. Wenn du deinen eigenen Kompost nutzt, ist es natürlich wichtig, dass er so hoch erhitzt wurde, dass alle Samen abgestorben sind.

„Gesündere Pflanzen, reichere Ernte, kaum Unkraut und weniger Arbeit – probier es aus!“

 

28 Comments

  • Reply
    Drei-Dinge-Donnerstag KW 09/2019 – Ein Stück Arbeit
    28. Februar 2019 at 12:33

    […] des Gärtnerlebens: Mit großer Freude habe ich das Live-Video von Swetlana (Osmers) und Katharina (aus dem Garten)  am vergangenen Sonntag verfolgt. In dem Gespräch ging es um das Slow Flowers Movement und die […]

  • Reply
    Wanda Pfeifer
    26. März 2020 at 21:55

    Oh das ist ja spannend! Habe da ein paar alte Beete und ein paar neue, die ich anlegen möchte. Denkst du das ginge auch für Wicken? Also mit Zeitung und 10cm Kompost? Die Wurzeln ja gerne tief. Können sie sich dann das holen, was sie brauchen? Und lockerst du die Erde unter der Kompostschicht oder gar nicht? Ich habe Stellen im Garten, die sind steinhart :-).
    Danke für dein unglaublich wertvollen Tipps und liebe Grüsse aus der Schweiz, Wanda

    • Reply
      Katharina
      29. März 2020 at 10:35

      Liebe Wanda,
      ja das geht für alles – auch für Wicken! Du stichst dann einfach beim Einpflanzen der Wicken (wenn du sie vorgezogen hast und auspflanzt) ein kleines Loch durch die Zeitungs-/Pappschicht. Dann wurzeln die Wicken tief runter. Ich würde die harten Stellen unter der Pappschicht lockern: mit einer Grabegabel einstechen und kräftig hin und her wackeln – nicht „umgraben“, nur lüften 🙂
      Ganz liebe Grüße,
      Katharina

  • Reply
    Stefan Schaller
    23. Juni 2020 at 9:30

    Hallo, das klingt interessant. Ich habe einiges an alten Rasenflächen, die ich gerne zu Pflanzbeeten für Sträucher und Blumen umfunktionieren möchte. Würde das mit dem Zeitungauslegen hier auch funktionieren? Alle umzugraben wäre ein Riesenaufwand für mich.

    Gruß
    Stefan

    • Reply
      Katharina
      23. Juni 2020 at 20:25

      Ja, das geht wunderbar. Du kannst den Rasen erst mit einer Grabegabel etwas belüften und gießen. Dann Zeitung oder Pappe drauf, wieder gießen und dann Kompost drauf. Da kannst du dann direkt reinpflanzen und fertig 🙂
      Liebe Grüße,
      katharina

      • Reply
        Ingeborg Hamann
        17. Januar 2021 at 0:14

        Hallo Katharina, funktioniert das auch, wenn man auf diese Weise Rasen zu einer Wildblumenwiese umgestalten will? Also Zeitungspapier plus Kompost plus Wildblumensamen… es wird doch immer gesagt, dass der Boden dafür sehr mager sein müsste.
        Ingeborg
        P.S.: Deine Seite ist klasse-danke dafür

        • Reply
          Katharina
          17. Januar 2021 at 14:43

          LIebe Ingeborg,
          das ist eine gute Frage… Ich würde es genau so machen und nur den Kompost weg lassen, also Rasen, darüber Zeitungspapier/Pappe und dann ein Schichte aus einem Erde-Sandgemisch. Darein würde ich dann die Blumensamen säen.
          Ganz viele Grüße,
          Katharina

      • Reply
        Alex
        8. Juni 2021 at 21:25

        Hallo, warum muss der Karton nochmals angegossen werden? Dann setzt er sich doch schneller um und es kann etwas durchwachsen. LG Alex

        • Reply
          Katharina
          9. Juni 2021 at 21:49

          Hallo Alex, der Karton ist oft hart und steht ab. Dann kann es sein, dass Lücken entstehen und Wurzelunkräuter ihren Weg hindruch finden. Durch nass machen wird die Pappe biegsamm und alle Schichten verbinden sich gut. Die Pappe hält auf jeden Fall eine Saison. Irgendwann zersetzt sie sich natürlich. Viele Grüße, Katharina

  • Reply
    Regina
    3. August 2020 at 12:52

    Hallo. Wie mache ich es, wenn ich auf einem Rasenstück eine Bienenweide aussäen möchte? Regina

    • Reply
      Katharina
      23. August 2020 at 14:59

      Hallo Regina,
      damit habe ich keine Erfahrung. Bienenweiden mögen mageren Boden, können sich in Gras jedoch nicht durchsetzen, glaube ich. ich würde den Rasen mit Pappe abdecken, darauf eine Erde-Sand-Mischung geben und dann die Weiden-Samen im Frühling aussäen und alles schön feucht halten.
      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Reply
    Michaela
    1. Oktober 2020 at 15:45

    Liebe Katharina,

    Kann man das auch für Gemüsebeete machen oder ist da irgend etwas giftig, wegen Druckerschwärze und so?
    Und: mein Pachtgarten ist uralt und steinhart – ewig nicht gelockert. Bei meinen bisher zwei Beeten (einmal Gemüse und einmal Blumen) war es eine wahnsinnige Arbeit, die Grasnarbe zu entfernen. Grabegabel völlig verbogen ….

    GLG und Daaaaanke für die vielen Anregungen

    PS Hatte mir Kompost von einer Mülldeponie geholt – bin aber nicht sicher, ob man sich da Ungeziefer holt!? Und wie sieht es aus mit Pferdemist!?

    Fragen über Fragen 🙈😂

    • Reply
      Katharina
      1. Oktober 2020 at 15:51

      Liebe Michaela,

      natürlich geht das auch bei Gemüsebeeten! In Zeitung ist Druckerschwärze ja, und die ist in höheren Dosen ungesund. Nach meiner Recherche ist der Anteil in Zeitung und dann im Boden so gering, dass es unbedenklich ist. Es gibt glaube ich auch bio Mulchpapier. Wenn dein Boden so hart ist, würde ich unter die Pappe/Papierschicht ordentlich unreifen Kompost, vielleicht auch etwas Pferdemist geben. Ich kippe da auch gern ganz viel Blattschnitt von Beinwell drunter.
      Ich hoffe, ich konnte dir helfen 🙂

  • Reply
    Michaela
    2. Oktober 2020 at 11:02

    Danke! Ich probiere es und berichte, wenn du magst 😊

  • Reply
    Rainer
    10. Oktober 2020 at 19:32

    Der Vorschlag mit den Zeitungen als Grundlage würde mir einerseits zwar gefallen
    , aber ich weiß das Zeitungen leider Schadstoffe enthalten, inbesondere die Druckerschwärze.
    Das möchte ich nicht in meinem Gemüsebeet haben !

    • Reply
      Katharina
      12. Oktober 2020 at 14:22

      Ja, das kann ich verstehen. Der Anteil ist so gering, dass es für mich passt. Aber ich nehme auch oft unebdruckte Pappe, das wäre dann vielleicht auch eine Alternative für dich.
      Viele Grüße

  • Reply
    Petra Moritz
    30. Januar 2021 at 15:21

    Wir haben bereits Gemüsebeete, aber letztes Jahr alles falsch gemacht 😉 Also steile Lernkurve! Nun möchten wir neu starten ohne umgraben, wenn ich keinen 10cm hohen Rand herstellen kann für den Kompost, trage ich dann die oberste Schicht ab?
    Liebe Grüße
    Petra

    • Reply
      Katharina
      31. Januar 2021 at 11:25

      Liebe Petra,
      die kenne ich, die steile Kernkurve… 😉 Ich verstehe deine Frage nicht ganz, was meinst du mit steilem Rand? Du musst nichts abtragen, einfach übereinder Schichten, so entsteht quasi ein Mini-Hügelbeet, dass sich aber wieder setzt.
      Liebe Grüße,
      Katharina

      • Reply
        Petra Moritz
        31. Januar 2021 at 17:48

        Liebe Katharina, das hat es eigentlich schon beantwortet, ich werfe dann einfach mit dem Kompost einen Hügel auf und brauche keine Randeinfassung für das Beet. Du verstehst es schon intiutiv richtig 😉

        Liebe Grüße Petra

        • Reply
          Katharina
          31. Januar 2021 at 19:10

          Ja genau, so würde ich es auch machen! Randeinfassung sieht manchmal hübscher aus, ist aber nicht notwenig 🙂

  • Reply
    Monzo
    15. März 2021 at 18:58

    Ja wunderbar, ich kenne die Methode als Back to Eden Methode und will das auch so ähnlich machen. Ich frage mich nur schon die ganze Zeit, ob es nicht zu viel Kompost ist mit einer ca 10cm Schicht. Ich denke da an die Schwachzehrer, können die auch zu viel Kompost bekommen?! Das ist ja eigentlich auch Dünger und deshalb bin ich mir unsicher. Andererseits mischt man den auch nicht unter, sodass er nur langsam im Boden ankommt… LG mo

    • Reply
      Katharina
      15. März 2021 at 20:12

      Ich kann deine Unsicherheit gut verstehen. Ich finde es auch immer noch komisch, in eine pure Kompostschicht zu pflanzen. Aber schau mal bei YouTube die Videos von Charles Dowding an, der erklärt das alles so plausibel und anschaulich und pflanzt auch Schwachzehrer hinein. Seine Ergebnisse sind super… Berichte gern von deinen Erfahrungen!

  • Reply
    Sylvia
    15. April 2021 at 22:17

    Hallo Katharina, ich versuche mich auch gerde mit dieser Methode und habe heute Kompost in der Kompostieranlage gekauft. Der MA vor Ort hat mir davon abgeraten diesen Kompost ohne ihn einzuarbeiten, zu verwenden. In drei Wochen wären dann wohl alle Pflanzen kaputt. Jetzt bin ich so verunsichert und kann auch trotz entsprechender Recherche nicht einschätzen, ob mein gekaufter Kompost verwendet werden kann, oder eben nicht. Allerdings hatte dieser Herr die Info wohl von seinem Vorgesetzten… Ich habe vorhin mal ein Thermometer in den Haufen gesteckt und es zeigte mir 34 Grad celsius an. Der Kompost ist noch strukturiert und nicht sehr fein. Hast du einen Tipp für mich, wie ich jetzt damit verfahren kann? Danke dafür im Voraus und viele Grüße! Sylvia

    • Reply
      Katharina
      18. April 2021 at 9:16

      Hallo Sylvia,
      ich kann verstehen, dass es dich verunsichert, es ist einfach ein komisches Gefühl direkt in reifen Kompost zu pflanzen. Welchen Erfahrugswert der Mann hat, weiß ich natürlich nicht. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen: ich habe vor vier Wochen wieder so ein Beet angelegt, dick Zeitung, oben drauf zehn Zentimeter „Strukturkompost“ und Ringelblumen und Rudbeckia-Setzlinge reingepflanzt. Alles lebt noch und wächst. Sonst schau nochmal bei Charles Dowding auf Youtube oder hier: https://www.wurzelwerk.net/2018/12/09/charles-dowding/ Liebe Grüße, Katharina

  • Reply
    Tanja Airtafae Alabyad Baldes
    25. April 2021 at 5:26

    Hallo , ich schaue mir die Videos auf YouTube an , verstehe aber nur Bruchteile von Englisch , und bin nun auf deine Infoseite gestoßen . Meine Frage wäre , wie das für Tomaten , Melonen , Kürbisse und Fruchtgemüsen ausschaut . Braucht es da wirklich auch nur 10cm Kompost ? Normal kommt eine einzige Tomatenpflanze beispielsweise in Kompost im mind. 15l Topf . Oder geht das garnicht ? Muss ich dann die Pappe über den Kompost geben und die Pflanze dort einsetzen oder erst nach dem Einsetzen in die Pappe , den Kompost ausbringen ? Und wie schnell löst sich die Pappe eigentlich auf ?

    Danke für deine Antwort ( hoffentlich bald ) 😉 , muss bzw will hier ein rießiges Gartenrasenfeld neu anlegen .

    Herzlichste Grüße

    Tanja Airtafae Alabyad Baldes

    • Reply
      Katharina
      25. April 2021 at 20:49

      Hallo Tanja,
      ich würde es folgendermaßen machen: das Beet vorbereiten, sprich Kompost + Pappe + Kompost. Dann dort, wo du deine Setzlinge (Kürbisse, Melonen, Tomaten) einsetzen willst, Löcher stechen und die Ballen hindurch schieben. So wurzeln die Pflanzen unter der Pappe. Das geht allerdings nur, wenn unter der Pappe der Boden gelockert ist, möglichst teifgründig und auch nährstoffreich. Aber ich bin kein Gemüseexperte und das ist nur eine Annahme, keine Erfahrung.
      Bei immerwährenden Stauden lege ich die Pappe drum herum und mulche darüber.
      Ich hoffe ich kann dir helfen,
      Katharina

  • Reply
    Claudia Heinelt
    30. Mai 2021 at 17:01

    Hallo,
    wir haben hier ein Stück zum Umgestalten, in dem derzeit unglaublich viel Löwenzahn, Hahnenfuß und verwildertes Geranium wuchert. Alles ca. 40cm hoch. Meinst Du, daß da die Pappe und Kompost-Variante auch klappt? Oder vorher alles einmal mit der Sense kappen? Und es ist ja schon Ende Mai… Hab ich da noch eine Chance mit neuen Stauden? Oder lieber bis zum Herbst gedulden und dann mit Zwiebeln starten? Danke schon jetzt, liebe Grüße! Claudia

    • Reply
      Katharina
      30. Mai 2021 at 17:59

      Liebe Claudia,

      Ich würde erst einmal määhen oder sensen oder fault so viel „Biomasse“. Für Stauden ist es tatsächlich etwas spät. Selbst die Herbststauden sind ja schon recht weit ausgetrieben. Gibt es in deiner Nähe irgendwo noch vorgezogene Einjährige wie Cosmeen oder Zinnien zu kaufen? Ansonsten könntest du auch eine Direktsaat mit Sonnenblumen und Kornblumen machen.
      Falls das nichts für dich ist würde ich bis zum Herbst warten.

      Liebe Grüße,
      Katharina

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