//header war ursprünglich hier
Durch das Jahr

November 2018

Der November ist mein Freund. Er macht es draußen kalt und ungemütlich, lässt die Sonne schon früh am Nachmittag untergehen und beschert mir ruhige, gemütliche Nachmittage – endlich!

Die Dahlien sind ausgebuddelt und eingelagert. Alle Beete abgeräumt und bereits für den Frühling vorbereitet. Anemonen und Ranunkeln werden im Tunnel jede Woche ein kleines Stückchen größer und ich bin total gespannt, ob das endlich was wird mit mir und den Ranunkeln… Aber sie sehen gut aus, grün und gesund.

Ausgegrabene Dahlien

In einem anderen Beet wachsen meine Cool Flowers: Kornblumen, Nelken, Schafgabe, Glockenblumen, Löwenmäulchen, Larkspur und Skabiosen. Und Jungfer im Grünen und Mohn, die sich zu hunderten selbst ausgesät haben. Mal schauen, ob sie es tatsächlich ohne Winterschutz durch die Fröste schaffen – ich werde auf jeden Fall berichten!

Es ist nämlich für mich das erste Mal, dass ich Cool Flowers schon im Spätsommer aussäe und im Frühherbst pflanze, wie es so viele Amis, allen voran Lisa Mason Ziegler machen. Ihr Buch „Coolflowers“ ist wirklich empfehlenswert!

„Der November ist mein Freund. Er macht es draußen kalt und ungemütlich und beschert mir ruhige, gemütliche Nachmittage – endlich!“

Was ich damit auf jeden Fall bereits jetzt gelernt habe: mit Cool Flowers kann man eine späte Succession pflanzen. Soll heißen, wenn die ersten leichten Fröste Sommerblüher wie Cosmeen, Dahlien und Zinnien sofort dahinraffen, blühen meine Löwenmäulchen und Kronblumen immer noch in voller Pracht.

Das möchte ich also nächstes Jahr ausprobieren: Mitte Juli noch eine letzte Runde Cool Flowers aussäen und schauen, bis wann sie blühen.

Kränze binden für den Winter

Im Garten sind die einzigen Arbeiten zur Zeit Laub harken und in den Tunneln einmal die Woche meine Ranunkeln und Anemonen gießen.

Zu Hause hingegen habe ich gerade ziemlich viel zu tun: Kränze binden! Ich habe so viele Blumen getrocknet, dass ich wahrscheinlich hundert Kränze binden könnte. Dafür fehlt mir natürlich die Zeit, aber ich setze mich jede Woche etwa zweimal am Nachmittag hin und binde bunte Kränze in verschiedenen Größen. Hier der Artikel dazu. Das macht wahnsinnig Spaß und es sind wunderschöne Geschenke für Freunde, Nachbarn und Familie.

Ich hatte auch überlegt, sie zu verkaufen, denn die Nachfrage war schnell da, habe mich aber nun schweren Herzens dagegen entschieden. Ich neige dazu, mich dann so schnell wieder dafür zu begeistern und bis nachts zu werkeln und zu binden, um diese schönen Kränze mit anderen zu teilen.

Aber genau dadurch entsteht wieder Druck und am Ende wird eine wunderbare Arbeit zu Stress und da bin ich mittlerweile einfach sehr vorsichtig.

„Nun schreibe ich lieber einen Artikel darüber, zeige Blumenliebhabern, wie sie ihre Kränze selber binden können, freue mich am Verschenken – und wer weiß, vielleicht ja nächstes Jahr!“

Bisher ist es noch ruhig hier...

    Antworten...

    sieben − drei =

    Das könnte dir auch gefallen...