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Tipps

Kränze binden

Der Herbst ist da und mit ihm die gemütlichen Nachmittage zu Hause. Dieses Jahr möchte ich zum ersten mal Kränze mit getrockneten Blüten binden und habe deswegen schon über den langen Sommer hinweg viele Strochblumen, Craspedia und Strandflieder geschnitten und zum Trocknen in der Küche aufgehängt.

Im Spätsommer kamen dann noch Hortensien und Rosen dazu und in den letzten Tagen habe ich Eukalyptus, Lavendel, Beeren, Buchsbaum und Lampionblüten geschnitten und getrocknet.

„Kränze aus getrockneten Blüten bringen Farbe in jeden Raum, sind ein wunderbares Geschenk und eine echte Alternative für alle, die im Rhyhtmus der Jahreszeiten leben wollen.“

Kränze aus getrockneten Blüten bringen Farbe in jeden Raum, sind ein wunderbares Geschenk und eine echte Alternative für alle, die im Rhyhtmus der Jahreszeiten leben wollen. So kannst du bunte Blumen auch im Dezember genießen, ohne dafür importierte Blumen aus fernen Ländern im Blumenladen kaufen zu müssen.

Du brauchst eine Schere, Draht, die Basis und verschiedene Blüten

Materialien:

  • Schere, dünner Draht
  • Weidenruten oder sonstige biegsame Zweige oder ein Kranzgerüst aus Stroh
  • Getrocknete Blüten, z.B. Strohblumen, Strandflieder, Rosen, Eryngium, Craspedia, Hortensien, Schleierkraut, Lampionblüten
  • Gräser und Samenstände, z.B. von Mohn oder Skabiosen
  • Grün, z.B. Eukalyptus, Buchsbaum, Lavendel
  • Beeren, z.B. Vogelbeeren, Hagebutten, Ilexbeeren, Zieräpfel

Damit hat man eine schöne Palette um abwechslungsreiche Kränze in unterschiedlichen Größen und Farben zu binden. Als Basis hatte ich zunächst fertige Strohkränze benutzt, damit werden mir die Kränze recht üppig. Die sehen toll aus an der Haustür oder auf einem großen Tisch.

Filigraner werden Kränze, wenn man das Gerüst aus zweigen selber bindet. Deswegen bin ich zum Großmarkt gefahren und habe mir dort ein Bündel dünner biegsamer Äste gekauft. Ich habe sibirschen Hartriegel gewählt, da ich den Rotstich so schön herbstlich finde.

„Filigraner werden Kränze, wenn man das Gerüst aus zweigen selber bindet.“

Man kann aber jede Art von Zweig nehmen, die sich biegen lässt. Zum Beispiel Geißblatt, Weidenruten, Flieder oder als Alternative einen Metallring, das sieht dann noch etwas edler aus.

Die Blüten sind empfindlich, deswegen vorsichtig fest binden

Die Form ist entweder rund und gleichmäßig oder aber, was gerade sehr hip ist, asymmetrisch. Dabei bleibt ein Teil des Rings leer und es werden nur etwa die Hälfte bis zweidrittel mit Blumen verziert.

Auch die Größe ist Geschmackssache. Ich finde alles toll: kleine feine Kränze für die Wand, als Blickfang z.B. in der Küche bis hin zu großen Kränzen, an der Tür oder auf dem Esstisch liegend.

Ein dicker, symmetrischer Kranz liegt gerade auf unserem Esstisch in einem großen goldenen Teller, in die Mitte habe ich vier dunkelrote Kerzen gestellt und so haben wir einen außergewöhnlichen Adventskranz.

Für einen größeren Kranz sind Rosen toll

Und hier kommt die Anleitung

  • Forme deine Basis, umwickle sie mit dünnem Draht so dass ein runder Kreis entsteht
  • Lege dir deine Blüten und das Grün zurecht, wie auch beim Sträuße- oder Haarkranz binden
  • Wähle die ersten Blüten und/oder, wickle daraus entweder ein kleines „Sträußchen“ und binde es im nächsten Schritt an den Kranz oder binde direkt alles einzeln fest, wickle grundsätzlich lieber einmal mehr drumrum
  • Denke daran, dass die getrockneten Blüten empfindlich sind, vor allem der Strandflieder. Die brechen schnell ab. Alles Grün hingegen ist recht robust und kann schön als kontrast und Basis für die Blüten genutzt werden.
  • Lege dann das nächste an, immer so weiter, bis der Kreis sich schließt oder du die asymmetrische Form schön findest.
  • Den Abschluss kanns du nun entweder mit einem Band umwickeln, das sieht etwas schicker aus, oder einfach so lassen, das wirkt natürlicher
  • Fertig! Nun kannst du den Kranz entweder legen oder hängen, einfach an einen Nagel oder mit einem Band

Ein symmetrischer Türkranz

Bisher ist es noch ruhig hier...

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