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Allgemein Durch das Jahr

April 2021

Ich freue mich ja, wenn es viel regnet und nicht so heiß ist, aber dies ist der kälteste April seit über 40 Jahren und so fühlt er sich auch wirklich an. Die Temperaturen haben sich für Wochen auf rund fünf Grad eingependelt, es schneit sogar nochmal und die Sonne lässt sich selten blicken. Ich vermisse die ersten warmen Frühlingstage, an denen es frisch, klar aber schon frühlingshaft ist, alles im Aufbruch. Im Garten herrscht jedoch noch Winterschlaf und die Blumen sind ca. zwei bis drei Wochen später dran, als letztes Jahr.

Das „Romantisch Beet“ im hinteren Teil mit Pfingstrosen, Storchenschnabel, Katzenminze und einer Einfassung aus Lavendel wirkt noch ganz kahl:

Das „Romantische Beet“ wirkt noch so gar nicht romantisch…

Ich lasse also alle meine vorgezogenen „Schäfchen“ im Trockenen, pflanze wenig aus und kümmere mich mehr um Aufräumen, neue Beeteinfassung und das Gartenhaus, das zwar schon steht, aber noch eine Inneneinrichtung braucht.
Die neue Beeteinfassung besteht aus Klinkersteinen, die ich übereinander geschichtet habe. Dort wuchs nämlich sehr viel Ackerschachtelhalm, Brombeere und Winde, also sehr aggressive Wurzelunkräuter und ein „normales“ Beet wäre mit extrem viel Jäten verbunden gewesen. So habe ich die Steine aufgeschichtet, alles dick mit Zeitung ausgelegt und dann mit Kompost aufgefüllt. Nun ist das Beet unkrautfrei und bereit für eine bunte Mischung aus Blumen und Gemüse. Es soll ein kleines Bauerngartenbeet werden mit Zucchini, Artischocken, Ringelblumen und Kornblumen – ich bin gespannt.

Das neue, noch leere, „Hochbeet“ mit Ziegelsteinen und Zeitungspapier

Anfang April säe ich dann endlich meine Sommerblüher aus. Ich habe mich so lange geduldet! Letztes Jahr hatte ich sie wie immer Anfang März ausgesät, Anfang Mai ausgepflanzt und dann sind ALLE Cosmeen und Zinnien am 15.5. bei den Eisheiligen erfroren. Das passiert mir nie wieder, habe ich mir geschworen!

Also beginne ich nun erst am 4.5. alle Samen von Cosmeen („Cupcake“, „Apricot“ und „Rubenza“), Zinnien („Benarys Giant“ in weiß und Rosé), Strohblumen und Kapuzinerkresse auszusäen. Der Vorteil ist nun auch, dass es schon deutlich länger hell ist, als noch vier Wochen zuvor und die kleinen Pflänzchen von Anfang an langsam und kräftig wachsen.

Die schon ausgepflanzten Coolflowers machen sich super, auch bei den kalten Temperaturen. Löwenmäulchen, Craspedia, Strandflieder, Levkojen, Ährensalbei, Chabaud-Nelken, Wicken, Didiscus, Hasenohr, Kornblumen und Päonienmohn wachsen langsam, aber stetig vor sich hin.

Löwenmäulchen wachsen langsam, aber gesund

Ansonsten geht es los mit Rasen mähen, was ich wöchentlich mache, da der Rasenschnitt als Dünger liegen bleibt und dafür nicht zu lang sein sollte. Ich dünge mit Beinwell- und Brennesseljauche aus dem letzten Jahr und beginne die ersten Winden und Ackerschachtelhalme zu jäten, wenn ich sie entdecke.

Ende April wird es dann kurz ein kleines bisschen wärmer und alles wird grün. Die Ranunkeln stecken in den Startlöchern (letztes Jahr haben sie zu dieser Zeit schon üppig geblüht) und auch der Apfelbaum öffnet seine ersten Knospen.

Bisher ist es noch ruhig hier...

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